Arbeitsgruppen im BVKW
Im Bundesverband Kalte Wärmenetze e.V. arbeiten Mitglieder in Arbeitsgruppen zusammen, um die Wärmewende praxisnah zu gestalten. Hier werden Wissen, Erfahrungen und Best Practices geteilt, Standards entwickelt und konkrete Lösungen erarbeitet – für einen schnellen und hochwertigen Ausbau kalter Wärmenetze.
Die fünf Cluster der Arbeitsgruppen
1. Kommunikation & Sichtbarkeit
Kalte Wärmenetze verständlich und sichtbar machen.
Klare Botschaften entwickeln, Wissen zielgruppengerecht aufbereiten und die Technologie über Praxisbeispiele, Kommunikationsformate und Öffentlichkeitsarbeit breitenwirksam vermitteln.
2. Technik, Qualität & Standards
Projekte sicher, hochwertig und skalierbar machen.
Technische Lösungen weiterentwickeln, Standards und Best Practices erarbeiten sowie Qualitätssicherung für Planung, Umsetzung und Betrieb stärken.
3. Geschäftsmodelle & Finanzierung
Projekte wirtschaftlich bewertbar und entscheidbar machen.
Business Cases, Fördermöglichkeiten sowie tragfähige Geschäfts-, Betreiber- und Finanzierungsmodelle entwickeln und für unterschiedliche Anwendungsfälle aufbereiten.
4. Politische & rechtliche Rahmenbedingungen
Umsetzung erleichtern und Planungssicherheit schaffen.
Rechtliche und regulatorische Hürden identifizieren, politische Rahmenbedingungen mitgestalten und praxistaugliche Orientierung für Planung, Umsetzung und Betrieb geben.
Vom Fachwissen zur Praxis
Die Rolle des BVKW als Kompetenzzentrum
Die Arbeitsgruppen des BVKW erarbeiten praxisnahe Lösungen, Standards und Leitfäden für Planung, Bau, Betrieb und Finanzierung kalter Wärmenetze. Damit diese Ergebnisse nicht nur innerhalb der Community bleiben, sondern breitenwirksam Wirkung entfalten, bereitet das BVKW-Kompetenzzentrum sie gezielt für unterschiedliche Zielgruppen auf.
Die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen werden:
fachlich geprüft und qualitätsgesichert durch den Kompetenzkreis erfahrener Expert:innen,
in kompakter, anwendungsorientierter Form aufbereitet (Leitfäden, Tools, Best Practices),
über digitale Plattformen, Fachveranstaltungen, Workshops und Publikationen bereitgestellt,
aktiv bei Kommunen, Stadtwerken, Planungsbüros, Genossenschaften und Wohnungswirtschaft platziert,
sowie in die politische und fachliche Diskussion auf Bundes- und Länderebene eingespeist, um die Rahmenbedingungen für kalte Wärmenetze zu verbessern.